Was machst Du eigentlich jetzt? / What are you doing with your time now?

It´s time for change

Die Frage höre ich momentan oft. Bis zu meinem Abflug am 05.August kann ich leider nicht nur den Sommer in der Hängematte mit einem guten Buch genießen. Es gibt noch einiges zu tun. Was?

  • Krankenversicherung Ein wichtiges Thema. Die Uni bietet eine Krankenversicherung an. Ich könnte mich auch über eine deutsche Auslandsversicherungen absichern. Allerdings kann ich dann nicht mal eben beim Campus-Arzt (vergleichbar mit dem Werksarzt bei größeren Firmen) vorbeischauen, sollte mich im Winter mal eine Erkältung plagen. Großes Problem allerdings: Wenn ich nach Deutschland komme, muss ich auch versichert sein. Ich werde mich also freiwillig in der Deutschen Krankenversicherung versichern. Das kostet 154,- pro Monat und der Preis ist einheitlich festgelegt. Es gäbe auch einen Studentenpreis, der gilt allerdings nur für an einer Deutschen Hochschule immatrikulierte Studenten – ganz im Sinne einer globalen Welt. Wer mich kennt, weiß, wie unglaublich gerne ich meine Zeit damit verbringe, mir Vertragsunterlagen von Versichertendeutsch auf Deutsch zu übersetzen, um sie dann auszufüllen.
  • Pre-Immatrikulation In Mannheim gabs einen Willkommensbrief, in dem stand, wann die Orientierungswoche losgeht. Anbei gelegt war ein kleines Willkommensheftchen der Uni. In Berlin gabs nichts. Um das Datum des Studienbeginns herauszufinden, musste man ziemlich lange auf der Webseite stöbern. Seit Tagen überrollt mich eine Welle Emails von der Uni. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Es ist alles, aber auch wirklich alles bis ins kleinste Detail perfekt vororganisiert! Wie könnt Ihr Euch das vorstellen? In einem 7-seitigen Pre-Immatriculation-Dokument steht, was ich noch alles zu erledigen habe, bevor ich offiziell immatrikuliert werde. Ich muss alle meine beglaubigten Zeugniss-Kopien an die Verwaltung schicken, ich habe bereits eine Emailadresse, eine Student-ID, eine Online-Zugang für mein Studentenkonto, von dem Studiengebühren, Campuskosten usw. abgezogen werden, die dazu gehörige Kreditkarte muss ich noch beantragen. Ich muss noch Foto und einen vorstellenden Satz über mich an die Uni schicken. Das Foto ist für meinen Studentenausweis, den ich am ersten Tag bereits erhalte. das nette Sätzchen ist für ein Studentenbuch, das an alle Studenten verteilt wird – Ziel: sich besser vernetzen. Ich muss einen Anamnesebogen für die Uni ausfüllen und mich für die Krankenversicherung nochmal in einem gesonderten Portal anmelden. Ich weiß schon jetzt nicht mehr, wie ich mir diese ganzen Passworte merken soll!
  • Studiums-Vorbereitung Abseits des organisatorischen Aufwandes hat die Uni bereits angekündigt, dass am Freitag der Orientierungswoche (ja, das ist der Freitag, den Deutsche Studenten nur noch im Rausch erleben oder sich von Montag bis Freitag einen solch konstanten Pegel erarbeitet haben, dass sie am Wochenende günstig weiterfeiern können – sie müssen ja nur „drauftrinken“) drei Klausuren anstehen. Und zwar in Wirtschaft, Statistik und quantitativer Datenanalyse. Ziel ist: Wer die lausuren besteht, darf weiterführende Kurse machen. Wer sie nicht besteht, muss in die Einführungskurse. Ich musste für meinen Bachelor schon viel Statistik und Datenanalyse machen – aber seitdem auch nicht mehr. Heißt, ich sollte ein wenig Zeit ins Aussfrischen investieren. Und Wirtschaft? Ich habe mir schon den allseits empfohlenen Mankiw, Principles of Economics, besorgt. Das ist dann das gute Buch auf der Hängematte 🙂 Die Uni bietet außerdem für Wirtschaft zwei Onlinekurse an, die man individuell als Vorbereitung machen kann. Rundum-Service! Außerdem haben die Professoren fast aller Fächer im Blog der Uni ihre „Summer-Reading“-Vorschläge gepostet. Mir wird also bestimmt nicht langweilig.
  • Spaß haben Mal ganz abgesehen von „ToDo-Listen“ werde ich meine letzten Wochen in Deutschland aber auch genießen. Ich fahre heute auf das Southside-Festival in Tuttlingen. In Aalen haben die Studenten einen schönen Namen für die Semesterabschluss-Party: Brain Reset. Selbstverständlich wird das Wetter ab morgen schlecht – es macht auch gar keinen Spaß auf einem trockenen Konzertplatz rumzuhüpfen.

What is it I am doing now? 

I don´t have to work anymore and school doesn´t start untill the end of August. So people keep asking me what I am doing right now. Let me give you some insights:

  • Insurance I need to take care of my insurance for the United States, but also for Germany, when come back for a visit. This is not as easy as I thought. Regarding the States, I have decided to go with the University´s Insurance Plan. It seems like a fair deal. Regarding German Insurance, I was a bit disappointed to learn that the usual student discount only applies to German students studying in Germany. This is not what I consider „modern“.
  • Pre-Immatriculation Having studied in Germany my undergraduate years, I am totally overwhelmed by the amount of emails/informatio I receive before school commences. This is great. The Fletcher School is taking care of every bit, is always available for questions and supports a  lot. Still, though, there are many things that I will have to take care of: send official transcripts, send a picture for Student ID card, write some lines about me for the student book, register for e-billing, register for insurance, there are so many different registrations due that I am pretty sure by the time I have registered to all I will have forgotten the first passwords already :-).
  • Pre-Classes-Preparation A lot of Professors have provided summer reading recommendation for new incoming students. After four days of Orientation there will be Equivalency Tests held in the subjects Economy, Statistics and Quantitative Analysis. I do not have to take them. However, if I pass them, I do not have to atttend the introductory classes. Within the next weeks, Mankiw‘s Principles of Economics will be ma companion, I guess. Also, the school offers Online Classes for self study. I do not know yet how intensively I will dive into all of these prep-offers.
  • Having Fun Ever since High School Graduation in 2006 I never had more than three weeks free time, so I guess I enjoy having a lot ot leisure time in my hands. Today I am leaving for the Southside Festival in the South of Germany. Of course, the weather is supposed to be ugly on this weekend – I guess I will be dancing in the rain and mud, then 🙂
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