Defeating a moment’s impermanence

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When you least expect it… 

…when you don’t really care, when there’s no pressure, when you’re just content with how your life is going, when you’re absolutely fine with who you are, that’s when you’re open to whatever it is you thought you were ok without. Love, in my case.

This summer, on a humid New England summer night, I walked into a restaurant in Boston’s old navy yard overlooking the scenic waterfront, encountering a man that is adding magic to my world.

fran_profileWhen this photograph was taken I was looking at him. I did not think it would be possible to capture a moment, to infinitely display the intensity of emotions, to actually defeat its impermanence. But it is…

 

 

 

They know you, and they still like you

Today I was talking to a woman from El Salvador about our experiences living in the states. She asked me if I had moved here with my family. When I explained to her that my entire family lives in my home town in Germany she looked at me and asked whether I was very lonely…

Maria Rita and Zdenka just left my apt after a what we call ladies’ night. It’s not really what society associates with it. It is time carefully carved out of or our busy lives with no phones present, with listening to whatever the other needs to and wants to share. It is my therapy session, my reality check, my place to giggle, to cry, to lay bare fears, to be weak, to be argumentative, to be honest, to be judgy.

And then I realized – that night out that got completely out of control, that after work conversation, that call to China at 5AM, that what’s app group in which everyone randomly shares absurd life pictures, the postcards from Germany, that fierce discussion about politics, that moment not needing words, that text message screaming words, that ease of being with someone that does not require you to put on an identity, that outspoken yet deeply felt respect, that really blunt advice, that insane laughter – that I am blessed with wonderful,kind and exceptional people in my life and it humbles me.

Thank you!

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“Friends are those people that like you even after getting to know you.”

Lebensqualität

Vor einem Jahr hat mich eine Freundin gefragt: Was willst Du? Wo willst Du sein, wie leben? Damals, ohne Job oder Aussicht auf ein Visum, habe ich ihr ein Bild gemalt von mir in Boston, mit einem Job, der mir genug Zeit lässt zum Leben und genug Geld, sodass ich meine Zeitung abonnieren und ohne schlechtes Gewissen das Leben genießen kann. 

Daran habe ich mich gerade erinnert: ich sitze an der Boston Waterfront mit einem Kaffee, einem “Steak Bomb Omelette”, dem Wall Street Journal, und in mir trage Ruhe (nicht immer, aber immerhin gerade mal ;-)). 

Vielleicht sollte ich an meinem Bild für nächstes Jahr arbeiten?! 

  

Wanderlust 

 

WanderlustAuf meinem Rueckflug von Vegas nach Boston habe ich am Flughafen diese Tasche entdeckt. Noch immer bin ich erstaunt darueber, welche Worte sich im Englischen behaupten konnten.

Gestern habe ich lange mit meiner Mama telefoniert. Viele Leute haben mich in letzter Zeit gefragt, wie ich es so weit entfernt von meiner Familie aushalte und irgendwie hat mich das zum Nachdenken gebracht: Sollte ich zurueckkehren? Vernachlaessigt man automatisch seine Familie und Freunde, wenn man weit weg ist. Pauschale Antworten auf diese Fragen gibt es keine.

Meine Mama sagte dazu gestern etwas, was mich erstaunt, mit ganz viel Dank erfuellt und bestaerkt hat, sie sagte:

“Dein Vater und ich haben Dich doch nicht erzogen, damit Du bei uns bleibst. Wir haben Dich erzogen, damit Du machen kannst, was Du willst und immer weisst, wo Deine Heimat ist.”

 

 

 

Hier bin ich, und hier bleibe ich!

Seit Wochen schreibe ich Blogideen in mein Notizbuch: Wie es ist, in einem Startup zu arbeiten, wie herrlich die ersten Strandtage in Neuengland sind, wie ich mich gefuehlt habe, als ich mein Arbeitsvisum erhalten habe. Aber alle Notizen nuetzen nichts, meine Schreibmuse hat mich voruebergehend verlassen…oder ich ziehe den Strand dem Schreiben vor. Deswegen starte ich heute einfach wieder von vorne, und zwar mit Bildern, Bildern der Woche, Bilder des Tages…und was sie mir bedeuten:

Schon wieder ein Sonnenuntergang (Gaehn…) 

Jeden Abend andere Farben, andere Wolkenspiele, eine andere Stimmung. Und jeden Abend halte ich kurz inne, atme und laechle, weil ich hier sein kann, und will. Der Himmel ist bestimmt auch in Berlin oder Kassel oder Stuttgart manchmal so gewesen. Aber hier zieht er mich in seinen Bann, jeder bloede Sonnenuntergang…ich habe letzte Woche mein H1-B-Arbeitsvisum erhalten, gueltig bis 2019. Erst wollte ich weinen, dann lachen. Dann war ich einfach nur dankbar. Und seitdem erfuellt mich eine gewisse Ruhe. Dass ich jetzt einfach erstmal hier bin. Und hier bleibe, bis ich nicht mehr hier sein will.

Sonnenuntergang_July

Beacon Hill, 4.Juli 

Ich habe am 4.Juli einen langen Spaziergang durch Boston gemacht und einfach nur die Stimmung in mich aufgesaugt. Ein heisser Sommertag, viele Flaggen, Hunde mit US-Leinen, gegen Nachmittag Horden von Menschen mit Bier und Decken auf dem Weg Richtung Charles River, um nachts bei Konzerten und Feuerwerk den US Geburtstag zu feiern. Dieses Bild ist bei mir zu Hause und es zeigt sehr gut, wie Beacon Hill ist. Beschaulich, sauber, ruhig, wie ein kleines Dorf in einer Stadt.

 

Beacon Hill_July4th

Tooi hat Losglueck, ein Schritt weiter Richtung Arbeitserlaubnis

***Visums-Neuigkeiten***

Heute habe ich die Nachricht von unserem Firmenanwalt erhalten: Meine Bewerbung um eine Arbeitserlaubnis (oder vielmehr die Bewerbung meiner Firma) hat es durch die Lotterie geschafft. Auch in 2016 gab es wesentlich mehr Bewerbungen als Plaetze, 233000 Bewerbungen fuer 65.000 Plaetze. Fuer mehr Informationen lohnt sich ein Blick auf diese H1-B Webseite.

Am 13. April war die Losung und Tooi hatte Losglueck ;-). 

Was heisst das? Nicht zu frueh freuen, aber ein wichtiger Schritt. Ab jetzt ist es in der Hand der Firma und nicht mehr abhaengig vom Losglueck. VMTurbo muss beweisen, dass ich besser fuer die Stelle geeignet bin als Amerikaner.

Drueckt mir die Daumen!

 

Schreib doch einfach mal was…

Die Angst vorm leeren Blatt…

mit der lebe ich, seitdem ich schreibe. Ich kann Reden halten, Veranstaltungen moderieren, mich beim Stammtisch in Rage diskutieren, aber wenn es um schwarz auf weiss geht, da kommen sie, die Unsicherheiten, Schweissausbrueche, die Selbstzweifel. Manchmal bin ich zufrieden mit meinen Erguessen, meistens halte ich es fuer unzureichend. Mein Blog, meine Therapie.

Wie Ihr wisst, arbeite ich fuer ein Software Start-Up in Boston. VMTurbo hat eine Software, mit der man Datencenter-Management automatisieren kann. Als ich im November angefangen habe, habe ich kein Wort verstanden. Das wird jeden Tag ein bisschen besser, allerdings mehr im Sokratischen Sinne: Ich erkenne mehr und mehr, was ich alles nicht verstehe.

VMTurbo hat einen Blog, einen echt coolen und fuer Marketing sehr erfolgreichen Blog, . Und als mein Chef den Vorschlag machte, ich solle einen Blogpost schreiben, wurde mir Angst und Bange. Ich verstand ja gefuehlt nur Bahnhof. Wie sollte ich denn etwas Brauchbares schreiben? Nach einigen Gespraechen mit Kollegen habe ich verstanden: Die Industrie, in der ich arbeite, ist ca 15 Jahre alt und entwickelt sich jeden Tag. Jeder lernt jeden Tag dazu und schreiben hilft beim Lernen. Es geht nicht um Perfektion, es geht um einfach mal machen und um gut genug. Wer darauf wartet, perfekt vorbereitet zu sein, verschwendet seine Zeit. 

Und so habe ich einfach mal gemacht und es wurde fuer gut befunden: mein erster englisher Artikel ueber Einsparpotential in Datencentern...

 

 

 

 

3 Minuten am Fenster zum Park

Neulich las ich einen Artikel “Are you addicted to doing?

Der ultimative Test: Kannst Du drei Minuten nichts machen ohne nervös zu werden?

Drei Minuten ist eine lange Zeit.

Das Küchenfenster mit der breiteren Fensterbank ist der Lieblingsplatz in meiner neuen Wohnung. Hier sitze ich oft und gucke, beobachte den Sonnenaufgang, den dichten Nebel. Je nach Licht verändert sich das Bild: Strahlende Metropole, in der Träume wahr werden; schlecht gelaunte Wolkenkratzer, die einengen. Nachts hingegen ist die Silhouette wie ein Malbuch für die Fantasie: In jedem Fenster wird gerade eine eigene Geschichte geschrieben, von der ich nicht Teil bin. Ein Wochenendarbeiter im Büro, heimlich, damit die Kollegen nichts davon erfahren. Ein Ehestreit. Ein Sonntagabend-Film.  Daumen drücken für die Patriots, ein Diplomatenempfang. Fertig für die Oper? Bringst Du die Kinder heute ins Bett? Die goldene Kuppel des Massachusettes State House, der puritanische weiße Spitzkirchturm und die leuchtenden Buchstaben der Superbank “State Street” objektivieren das Triumvirat aus Politik, Religion und Businessmacht, das dieses Land auch irgendwie ausmacht.

Sonnenaufgang in BostonSonnenuntergang Boston

Im Park ist eine Eisbahn, jeden Abend voll, der Anlaufpunkt für Dates; ein Kindertraum, im Boston Common bei leuchtenden Bäumen mit Papa Schlittschuhfahren. Die Heerscharen an frechen, überfetteten Eichhörnchen lauern auf jeden Krümel, der von den Eindringlingen fallen gelassen wird. Wenn der Wind günstig steht, höre ich die Durchsage: Keine Getränke auf dem Eis.

Eisbahn im Boston Commen

Neben dem State House, an der Ecke, ist der Fernsehsender Fox. Im selben Haus das Nobelrestaurant 9. Gäste werden hierhergefahren, am Wochenende abends stehen die Chauffeure rauchend vor dem Eingang und erzählen sich Witze. Kurz nach Thanksgiving waren überall Gärtner und haben die zum Park schauenden Fenster für Weihnachten dekoriert. An dieser Seite des Parks sind Gaslaternen, wie früher. Der Bordstein ist roter Backstein, kein Spaß mit Rollschuhen. Eine Ecke weiter, Tremont Street. Ein Seven Eleven, vor dem immer ein Obdachloser steht und die Tür aufmacht. Daneben ein Dunkin Donuts, das Starbucks nur eine Minute entfernt. Hier gibt es ein Museum, dessen Eingang hinter einem Vorbau mit Säulen liegt – hart umkämpfter Schlafplatz im Winter. Dahinter beginnt der Theater District mit dem Boston Ballet, dem alten Loews Kino, Leuchschrift, ein Hundertstel Broadway.

Im Park darf nicht geraucht werden. Joints sind anscheinend davon ausgenommen, sind ja schließlich pflanzlich. Hoch darüber Flugzeuge im Landeanflug auf Logan Airport. Wenn ich müde bin, spielen mir meine Augen einen Streich, rechne mit dem Flugzeug im neuen Millenium-Tower. Ein traurige, aber normale Assoziation in der heutigen Welt.

Test bestanden: Drei Minuten still zu sitzen. Ohne nervös werden. Ich werde eher klein. In jedem Fenster schreibt jemand seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Weltkonstrukt, seine persönlichen Herausforderungen. Drei Minuten an meinem Fenster zum Park.

Winter in Boston's Public Garden.jpg

It was never a dress…

Alrighty, I have been gone for some time. From jetlag to feeling like I am constantly drinking out of a firehose at work to x-mas, to skiing to jetlagged again… I am back! And I have lots of stories for you in the next weeks. How it is to work in the US, how I am experiencing the Presidential race, how I am feeling about Germany, skype adventures to third world countries and so on…

I am (*drumroll*) learning how to code and might soon come up with a better bilingual version of the blog. I’ll get there, it is just a question of time :-).

For now, I wanted to throw this out there: After years of serious and challenging discussions with my family, with friends about female career aspirations and compatibility with whatever it is you aspire, I finally feel at a good place about where I am and this campaign just nailed it: It was never a dress 😉

itwasneveradress

Connecting worlds: Face your hidden bias!

Facebook on Friday, 13th, after the dreadful attacks in Paris: Besides posts expressing great solidarity with France, I also came across disturbing posts, blaming refugees or condemning Islam. I was sitting on a train from NY to Boston, a working resident alien in the US, feeling helpless. What is it I can do? I am trying to encounter every person as a human being and a potential friend. Does that even count es “doing something” or should that not be booked as “that goes without saying”?

Suddenly I realized how important it is to be open to difference, and willing to learn from others. At the beginning of this week, my friend Deepti texted me some advice for my first week at my new workplace: “If you meet Indians at work, do not forget to wish them Happy Diwali.” I am so thankful for that text, my Indian friends and coworkers were pleasantly surprised that a white Christian remembered their most important holiday. Moments like these remind me why I introduced my “connecting worlds” articles to this blog, to emphasize the little things, to reveal other perspectives.

Especially after what has happened yesterday, I feel it is time for a post that will most likely be controversial. In one of my Harvard Business School classes, we spend a great amount talking about hidden biases. Every person has a hidden bias. And you cannot do anything against that bias, but to be aware of it. To confront yourself honestly and admit: Yes, I have a subconscious tendency to treat a person with certain features (color, religion, origin) differently than others.

One of my classmates, a brilliant speaker and very passionate scholar, shared a personal story with us in the classroom and I have asked him if he would be willing to share his feelings in my connecting world section. I am sharing this today because I want to remind myself and my readers that, in times like these, when we have been hurt and our deepest values have been attacked, we should not, not for one moment, let our biases get the best of ourselves. Comments welcome!

Sartre_Freedom

 

I am an Egyptian Muslim with both Egyptian and American citizenships. I was born in the U.S., about 3 weeks before my father was scheduled to graduate from the master’s program he was attending. After graduation, my parents flew me back to Egypt and began a working life in the Middle East. Consequently, I lived most of my life in Egypt and Saudi Arabia. Save for a 2-month study abroad program in California during undergrad, I had not spent extended periods of time in the U.S. When anybody asks me where I am from or which country I identify with, I reply “Egypt” without hesitation. One more thing, my last name happens to be a prevalent Muslim name in the Middle East and Asia.

 

About 2 years ago, I was accepted to Harvard Business School’s MBA program, and started studying there in August of 2013. And it is here where the challenge begins. Whenever I fly into Boston via an international flight -since I came to Boston for the very first time to interview with HBS and until now- I am stopped and questioned by the Transportation Security Administration (TSA). This has happened to me all but one time, out of about 20 (MBA students travel a lot).

 

Every time this happens, I am told to step aside by the customs officer while another escorts me to a quiet area. There, I am told to wait till they call my name. The waiting room usually has a couple of other people in it. They are always male, brown, and Muslim – by both name and homeland majority religion. Perhaps surprisingly, most of the people I meet there attend top programs at either Harvard or MIT. When my name is finally called (usually 20 minutes later), my bags are searched thoroughly, and I am questioned extensively. There is no limit to how intrusive or personal the questions are: I am asked about my immediate family, their marital situations, their careers, my political affiliations, what I am doing in the United States, why I am flying in now, whether or not I am “hiding” illicit materials, when I plan to fly out again, and how frequently I generally fly.

 

Aware that the TSA is answerable to practically no one, and that there is absolutely no way to escalate this situation or correct their behavior, I answer their questions in a half-dead, robotic kind of way. All the while, inside, I boil with anger every single time. The injustice of it all kills me. The fact that it delays my plans, the fact that I watch people who were standing way behind me in the customs line now leaving happily while I sit waiting for the nosy, imposing questions, the fact that I did nothing to deserve this other than having a last name that bodes suspicion to none but the most extreme and uneducated of rednecks; all of this drives me crazy. And I start thinking, how did this all come to be?

 

My thoughts have led me to conclude that the way the TSA flags possible dangerous suspects derives from data and intelligence, part of which must come from mainstream perception of Muslims in America. Therefore, far from the 40 uncomfortable minutes that I spend justifying myself in the airport, the worst feeling I have is when I leave the airport with the knowledge that I am now about to set foot inside a country where I am not at all sure that I am viewed in a positive or even neutral light – just because of my name. And even though I know that most people around me are educated and nuanced in their views, this does not stop me from being extremely angry with the way I am treated.

 

Far from accepting that this is the way things are, I find myself –every time- unable to suppress the desire to throw TSA employees the dirtiest look I could possibly muster whenever I am back in the airport. I make it clear that I do not want to have the slightest verbal or physical interaction with them, and I don’t answer them when they scream out instructions about what to put in the grey trays. I just want to distance myself from any TSA-controlled area as soon as possible, and I actually derive this sort of vindictive pleasure whenever they notice that I (nonverbally) make it crystal clear what I think of them.

 

I am –believe it or not- not an aggressive person. I’m well-educated, reasonable, and would love to do something nice for the world when I graduate. And yet the sheer injustice of the way I am treated simply takes over my every instinct when I am in the airport. At that moment, I forget all about how I want to do something beneficial with my life, and I find myself -despite myself- fixated on how to legitimately get back at the shallow, judgmental, people who for some reason think I may be a terrorist. Try as I might, I can’t shake off the ridiculousness of it all. There are 1.6 Billion Muslims on the planet, and yet for some reason the U.S. government gives merit to the possibility that any of them might be dangerous. Maybe if I were brought in to the flagging process I would see the logic behind it – although I doubt that.

 

As it stands, I am disgusted and revolted by the way I am treated. Till now, the U.S. has made it clear that I am not very welcome on its land – whether for business or pleasure.