Five Lessons learned from our storytelling approach (German only, for now)

Video

I had the honor of speaking at two content marketing conferences about ZEISS Stories, the storytelling project that I am strategizing and implementing at ZEISS. 

My talk was perceived very well and I have been asked to share it with my fellow content marketers – all trying to figure out how to work the area of “owned content”.

Enjoy!

Arbeiten in den USA: Greencard, H1-B und warum mein Papa ständig auf dem Dachboden rumkriecht

In den letzten Wochen haben viele meiner Freunde von einer Greencard gesprochen, wenn ich über meine anstehende Visums-Bewerbung gesprochen habe. Hier ein paar Erläuterungen und Anekdoten zum Thema Arbeiten in den USA.

Immigration

Greencard: Eine Greencard ist eine permanente Aufenthaltserlaubnis in den Vereinigten Staaten. Man erhält sie in der wohl bekannten Lotterie oder nach einigen Jahren beruflicher Tätigkeit in den USA.

OPT: Optional Practisioner’s Training. Alle Studenten, die einen Abschluss von einer US-Universität haben, dürfen anschließend in den USA arbeiten.

H-1B Arbeitsvisum:

  • Generelle Arbeitserlaubnis in den Vereinigten Staaten, die nur dann ausgestellt wird, wenn man bereits einen Job hat.
  • Das Visum ist an diesen Job gebunden und genau genommen bewirbt sich meine Firma für mich.
  • Mit diesem Visum darf ich Steuern zahlen und wohnen, habe aber sonst nicht viele Rechte, keine Sozialversicherung, kein Wahlrecht. Man nennt das so schön “taxation without representation”.
  • Die Bewerbungskosten belaufen sich für die Firma auf ca. $7000-10.000. Es gibt jährlich 65.000 Plätze und in starken Jahren vier mal so viele Bewerber.
  • Prozess: Bewerbungsbeginn ist am 1.April für eine Erlaubnis ab Oktober, meist schließen sie das Bewerbungsportal 48Stunden später, weil der Topf bereits mehrfach überzeichnet ist. Und jetzt kommt das Spannende: Alle Bewerbungen zu bearbeiten würde zu lange dauern, also hat das Department für Citizenship and Immigration Services (USCIS) beschlossen, zu losen. 65.000 Glückliche werden ausgelost, der Rest ist raus. Nach der Auslosung wird jede der gezogenen Bewerbungen akribisch überprüft. Das Kriterium, das zählt: Braucht die Firma wirklich mich oder kann dieser Job nicht auch von einer US-Amerikanerin erledigt werden? Für all diejenigen ohne Losglück heißt es: Hoffen auf einen Nachrückerplatz.
  • Meine Firma macht Software und holt sich gezielt Developer aus der ganzen Welt: In unserem New York City-Büro sind Kollegen aus Indien, Griechenland, Russland, Israel, Pakistan, Saudi Arabien. Das heißt, VMTurbo hat viel Erfahrung mit H1-B Bewerbungsunterlagen.
  • Meine Chancen? An guten Tagen spricht mein Anwalt von 40%, an den meisten fragt er mich, ob ich schonmal nach Wohnungen in London geguckt habe. Ach ja, das wisst Ihr noch gar nicht: VMTurbo hat ein Büro in London und eins in Toronto. Und obgleich Kanada’s Justin Trudeaux der absolute politische Superstar meiner Generation ist, würde ich doch gerne erstmal nach Europa zurückkehren und dann dort auf heißen Kohlen sitzen, falls die Briten sich für den Brexit entscheiden 😉

Und nun zum spannenderen Teil für die Lachmuskeln. Meine Mama hat immer gesagt: Ordnung ist einfach, wenn alles hat seinen Platz. Ich halte es jeher mehr mit „Wer Ordnung hält ist zu faul zum Suchen“ und das hat in den letzten Wochen zur Freisetzung einiger Stresshormone gesorgt. Die USA stehen Deutschland in Sachen Bürokratie in nichts nach: Ich musste neben dem üblichen Zeugniskrams Nachweise über alle Dokumente erbringen, die ich seit August 2013 erhalten habe. Jaaaa, das wusste ich auch seit August 2013. Nur: Vier Umzüge innerhalb Bostons und drei Umzüge meiner Kartons innerhalb Deutschlands machen das nicht einfacher. Zu allem Überfluss wollen meine US Behördenfreunde nun eine Kopie meines alten Visums von 2002 (als Nebenbemerkung: Ich habe einen offiziellen Schulabschluss in den USA gemacht, den ich nur habe machen können mit einem Visum. In meiner Welt heißt das: US Abizeugnis erübrigt Kopie Visum. In Behördenlogik heißt das: Diesen Rückschluss könne man zwar ziehen, müsse man aber nicht.)

Nach erhitzten Gesprächen mit dem Deutschen Konsulat in Boston das mir jegliche Unterstützung in für mich mittlerweile ungewohnter Deutscher Rüpelichkeit verweigert hat, bin ich nun in regem Austausch mit dem US-Konsulat in Frankfurt. Während dieser ganzen Zeit kriechen mein Vater und meine Stiefmama in regelmäßigen Abständen auf dem Dachboden rum, um Kartons zu durchsuchen, die ich zu gegebenen Zeiten nach der Methode „alles rein, ich sortiere das, wenn ich mal richtig Zeit habe“ gepackt habe. Als ich neulich meinen Koffer für ein Wochenende in Nashville gepackt habe, fielen mir einige Ordner in den Schoß, unter anderem einer mit der Aufschrift „Visa-Unterlagen“. Und obwohl Mama mit ihrem Credo wohl Recht hat, diese unerwarteten Glückshormone hat sie nicht, wenn sie einen Ordner an seinem Platz findet. 😉

“It will feel right”

That is what my non-virgo, non German friends kept telling me: You will feel when it’s right. And I did feel an exciting and warm feeling from deep within as I was flying into Boston’s sunset last week. I am thrilled to announce that I will be returning to Boston, joining one of the coolest places I could imagine working at, the tech start-up VMTurbo.

Didn’t she just return to Germany? you will be thinking. Yes, I did. And that was awesome. I enjoyed being in Germany a lot, spending splendid hours with my family who has been so supportive, reconnecting with old friends. Germany is about to change a lot and it will get interesting. I guess I am making peace with the idea of having roots and wings: I have 2 simcards, two sets of chargers for laptop& phone, I am convinced that Americans will never pull of chocolate, bread or sausages as good as Europeans do, I prefer an espresso over half a gallon Dunkin Donuts’. And I still love dancing until dawn in German clubs.

Hancock Tower_BostonAnd yet, Boston, the East Coast, just feels right. Walking through Boston made me smile and look forward to Boulevardiers in cosy bars when there is a snowstorm delivering 10 inches of snow, to weeks below 0 Celsius and endless gorgeous summer days, to my favorite walk from Park Street through the Boston Common, to zero nutrition fatty breakfast diners with bad lukewarm coffee, to sunday nights with the Pats, to an assortment of 50 different drafts, to Harpoon’s IPA, to strolling on the Ocean front, to oysters&clam bakes, to urban biking, to my heart arriving.

Mindful

When was the last time you have…

  • switched off your phone for a whole day or a couple of hours?
  • sat down to journal about how you are feeling?
  • paused, anywhere, to simply look around and soak in your environment?
  • simply done what you felt like and not what you were supposed to do?
  • spend the whole day outside?

Mindfulness. A word that I have come across only recently. Yet, it is becoming a part of my daily life. My monday morning started with disturbing news: Two men that I have known from my political and Youth Press work in Germany have died on the weekend. They were both my age. I wish their families a lot of strength.

I am not exactly sure what feelings these news triggered. A mix of anxiety, gratitude and awareness. I do know what eventually got me going and I wanted to share it with you: I am extremely thankful for what I can do every day to follow my drive (to wherever it might lead me). And that, even after two years of living abroad, I have a supportive and encouraging network of family and friends at home. That makes all the difference! I complain about my home country a lot, but the source of this anger and disagreement is passion. It is my relentless drive to bring out the best in this country. And given the current state of Germany and Europe, it will take a lot of driven people in our generation to keep the European idea alive.

This summer makes me realize how much the ocean means to me; it is currently the source of my peace of mind, my replenishment, my encouragement. During the last two weeks, I have bathed in the Pacific and the Atlantic, in California and Massachusetts and spent many hours listening to the calming, yet powerful sound of the waves, letting my feet sink in the sand, taking walks with friends along the coast, being mindful.

Zwischen den Welten

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Für Lesefaule: Amerika macht etwas, was Deutschland nicht kann: Es guckt nicht, wo Menschen herkommen, sondern wohin sie gehen, gibt jedem die Chance, sich etwas zu erarbeiten. Hier zählt tatsächlich vor allem eins: Wille! Und das beeindruckt mich jeden Tag mehr!  … Continue reading